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    Aromatherapie

    Ist eine sanfte Handmassage mit heilenden und entspannenden ähterischen Ölen.
    Behandlungsdauer ca. 60 Minuten.

    Der Begriff Aromatherapie wurde 1928 von dem französischen Chemiker René-Maurice Gattefossé eingeführt, der mittels zahlreicher Selbstexperimente die Heilwirkung von Duftstoffen erforscht hatte.

    Ganz besonders hatte Gattefossé sich mit den vermeintlich antibakteriellen Wirkungen bestimmter ätherischer Öle befasst. Im Zuge der Entwicklung antibiotischer Wirkstoffe wurden seine Untersuchungen jedoch nicht weiter verfolgt.

    In den 1950er Jahren wurden Gattefossés Arbeiten von der französischen Kosmetiklehrerin Marguerite Maury aufgegriffen, die eine Art "esoterischer Aromatherapie" In ihrem Standardwerk über die "Geheimnisse des Lebens und der Jugend" beschreibt sie, wie mit dem jeweiligen Aroma einer Pflanze auch deren "Seele" in die menschliche Aura übergehe und dort heilkräftige Wirkung entfalte.

    Ende der 1970er Jahre, im Zuge des neuaufkeimenden Interesses an "alternativen" Heilverfahren, wurden die Schriften Gattefossés und Maurys "wiederentdeckt".

    Der englische Heilpraktiker Robert Tisserand legte aktualisierte Gebrauchsanweisungen vor, die als Grundlage der heutigen Aromatherapie, bekannt auch als Osmotherapie (osmé: griech.= Duft), gelten.

    Zu enormer Popularisierung trug der 1985 erschienene Bestseller-Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind bei. Nicht nur in esoterisch angehauchten Kreisen erfreuen sich seither besondere Lampen großer Beliebtheit, die den Duft ätherischer Öle verbreiten: In eine Wasserschale werden einige Tropfen Öl geträufelt, die über einer Kerzenflamme verdunsten.

    Die Aromatherapie bedient sich rund achtzig unterschiedlicher Duftöle, die in umfangreichen Auflistungen bestimmten Problemen und Krankheiten zugeordnet werden: von "Appetitlosigkeit" (Bergamotte, Ingwer, Kamille) bis "Zahnschmerzen" (Knoblauch, Salbei, Wacholder).

    Eine aromatherapeutische Behandlung soll nicht nur bei schweren körperlichen Erkrankungen wie etwa Diabetes oder Lungenentzündung ratsam sein, sondern insbesondere auch bei psychischen oder psychosomatischen Problemen: Schlafstörungen, Stress, Angst, Depression sind mit Hilfe der Öle wirksam zu behandeln.

    In der Regel dient die Aromatherapie der Unterstützung oder Ergänzung anderer “feinstofflicher” Verfahren - von Aura-Soma-, Bach-Blüten- und Craniosakraltherapie bis hin zu Homöopathie oder Schüßler-Salzen. Nur im Einzelfall wird sie als eigenständiges Verfahren eingesetzt.

    Die Aromaöle werden entweder einmassiert - bevorzugt auf vermeintlichen “Reflexzonen” oder auf den Verlaufslinien "Energiemeridiane", wie sie aus Akupunktur oder Shiatsu bekannt sind - oder über Duftlampen, Aerosole oder Dampfgeräte in der Raumluft verteilt.

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