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    Fußreflexzonentherapie

    Auf der Fußunterseite befinden sich Nervenendpunkte, denen jeweils Organe, Muskelgruppen und Hautzonen zugeordnet sind. Diese Nervenendpunkte kann man durch gezieltes und fachlich kompetentes Reizen beeinflussen. So kann man vorhandene, oder schon geheilte Krankheiten und Störungen feststellen. Der mechanische Reiz auf die Haut der Fußsohlen wird vom Therapeut mit dem Daumen ausgeführt. Vor jeder Behandlung findet ein klärendes Gespräch statt. Die Behandlung findet im Liegen, auf einer Bank statt, an dessen Fußende der Therapeut sitzt. Der Patient wird möglichst flach gelagert und sollte sich von Energie behindernden Kleidungsstücken, wie z. B. zu engen Hosen, Büstenhaltern, Schmuck und Uhren, befreien. Wichtig ist vor allem, eine Öffnung des Patienten für die Therapie und eine mindestens 15 minütige Vorruhe. Dabei sollte der Patient versuchen innerlich ruhig zu werden, alles äußere fallen zu lassen, und sich ganz auf eine gleichmäßige, ruhige Bauchatmung zu konzentrieren. Während der Behandlung wird möglichst nicht gesprochen. Lediglich, wenn die Reflexzonen reagierten muß der Patient durch ein vorher abgesprochenes Zeichen dem Therapeut die Reaktion signalisieren. Dies kann zuweilen beim Ansprechen der Reflexzonen einen Schmerz verursachen, den der Patient aber als positives Zeichen sehen sollte und durch gezieltes Atmen in den Schmerz erträglicher werden lassen kann. Begonnen wird die Behandlung allerdings mit Energie - Ausgleichsstreichungen, die z. B. bei kitzeligen, oder sehr empfindlichen Patienten die irritierenden Energien möglichst in Einklang bringen soll, so dass diese Empfindlichkeit die Therapie nicht stört. Es wird erst der rechte, und dann der linke Fuß behandelt. Nach der manuellen Reizung der Reflexzonen werden wieder Energie ausgleichende Streichungen an Unterschenkel und Füßen getätigt, um die Anspannung wieder etwas zu beruhigen. Die reine Behandlungsdauer beträgt c. a. 15 -20 Minuten. Danach ruht der Patient nochmals nach. Wie lange, das entscheidet der Patient selbst; er sollte sich jedoch mindestens 15 Minuten Zeit nehmen. Nun ist es wichtig in den Tagen zwischen den Behandlungen aufmerksam sich, und die Reaktionen des Körpers auf die Behandlung, sowie Veränderungen im Verhalten zu beobachten. Dies sollte mit großer Sensibilität und Wachsamkeit geschehen, denn aus den registrierten Verhaltensweisen Ihres Körpers, und dem Anzeigen der Reflexzonen entsteht in Zusammenarbeit, zwischen Patient und Therapeut, ein Bild, aus dem dann vorsichtig Diagnosen erstellt werden können. Erst danach kann in dem betroffenen Zonenbereichen therapiert werden. Da es aber auch sogenannte Tageszonen gibt, ist eine Erstellung des Gesamtbildes frühestens nach 3 Behandlungen möglich. Diese Tageszonen können durch einen starken aktuellen Einfluss entstehen; z. B. Wetterfühlichkeit, Erkältungen, Menstruationsbeschwerden, Ärger, Stress, aber auch individuell besonders belastende Speisen. Wichtig ist noch zu Erwähnen, dass es sowohl positive, als auch negative Äußerungen des Körpers kommen kann. So kann es sein, dass der Patient so gut, wie noch nie, im Anschluss an die Therapie schläft, oder die ganze Zeit Wasser lassen muss. Das sind alles Informationen, die in der nächsten Behandlung mit dem Therapeuten besprochen werden müssen, um das Gesamtbild zu erstellen. Manuell massiert werden sollte der Patient in dieser Zeit nicht, da es auch auf der Haut des Körpers überall Reflexzonen gibt, die, die Reaktion der Fußreflexzonen beeinflussen können. Es kann mit dieser Therapie auf alle Erkrankungen eingegangen werden. Besonders bei Nervahlen Erkrankungen wie z. B. Multiple Sklerose, Neurodermitis usw. haben wir gute Erfahrungen gemacht. Man sollte auf jeden Fall beachten, daß die Fußreflexzonentherapie nicht bedeutet, dass man bei Beschwerden in einem bestimmten Bereich, lediglich den entsprechenden Punkt am Fuß drücken muss um Erleichterung zu erreichen. Über die Füße wird immer der ganze Körper behandelt, denn die Zusammenhänge können nur über das Ganze erkannt werden. Es gibt allerdings auch sogenannte Sedativ Griffe, mit denen man akute Schmerzen kurzfristig sedieren ( beruhigen ) kann. Dies ersetzt jedoch in keinem Fall den Arztbesuch! Nun testen Sie, ob diese Therapie die richtige für Sie ist.

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