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    Tinnitus

    Eine Geisel unserer hektischen Zeit die oftmals als unheilbar bezeichnet wird. Es gibt unzählige Symptome der Tinnitus - Erkrankung, so dass bisher eine effektive Behandlung extrem schwierig, ja sogar oft unmöglich ist. Dies trifft bestimmt in vielen Fällen zu, aber wir sollten nichts unversucht lassen diesen Patienten zumindest Linderung zu bringen. Nicht immer liegt die Störung im Hörsystem. Ständige Lärmbelästigung, Verspannungen, Stress und all seine Folgen führen oft zu Ohrgeräuschen. Eine hohe Anzahl der Tinnitus - Patienten, leiden in der Regel auch an einer HWS - Erkrankung sowie einer Kieferfehlstellung. Sie weisen eine muskuläre Dysbalance der Nacken- und Schultermuskulatur sowie eine erhöhte Spannung der Kaumuskulatur auf. Damit sind häufige Blockaden in den Kopf- und oberen Halswirbelsäulengelenken und vermehrter Druck auf das Kiefergelenk verbunden. Ich habe mir in meiner über 25 jährigen Berufserfahrung eine physikalische Kombination erarbeitet, mit der ich sehr gute Erfahrung gemacht habe. Hierbei legen wir den Patienten mit dem gesamten Hinterkopf und Schulter/Nacken Bereich ca. 30 Minuten mit direktem Hautkontakt in eine ca. 55 Grad heiße Natur.- Fango.- Parafinpackung. Nach einer kurzen Nachruhe massiere ich zuerst den Schulter/Nackenbereich um den venösen Rückfluss zu öffnen. Danach arbeite ich manual alle Muskelansätze und Ursprünge des Hinterhauptsbeines aus, um dann durch die Kopfhaut die Micromyogelosen der betroffenen Kopfmuskulatur aus zu arbeiten. Dies gilt vornehmlich für alle um das Ohrorgan liegenden Muskelgruppen incl. Kieferansätze. Das Ziel ist die Durchblutung im Indikationsgebiet und dessen Umfeld zu fördern um damit die Microblockaden in diesem Bereich zu lösen bzw. den gesamten Ohr versorgenden Bereich wieder voll zu durchbluten.

    Im Anschluss an diese, nicht immer schmerzfreie manuelle Behandlung werden die gelösten Schlackenstoffe mit einer sanften Lymphdrainage abgeleitet. In eindeutigen Fällen kann eine zusätzliche manuelle Kiefertherapie den Gesamtkomplex sehr positiv beeinflussen. Bei vielen Patienten tritt nach ca. 10 bis 20 Behandlungseinheiten eine Verbesserung und damit Reduktion der Ohrgeräusche ein. In wenigen Fällen kommt es in der ersten Phase in der sich die verspannte und verkürzte Muskulatur etwas ausdehnt (Schwammeffekt) zur leichten Verstärkung der Geräusche, die sich jedoch nach ca. 3 bis 4 Behandlungen durch die Lösung der Schlackenstoffe egalisieren. Wichtig ist bei dieser manuellen Behandlungskombination die Konsequenz mit der die Anzahl der Behandlungen absolviert wird. Wöchentlich 2-3 Behandlungen sind notwendig.

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