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    Trigger-Point

    Ziel der Trigger- Point Therapie ist die Beseitigung sogenannter myofaszialer Schmerzpunkte. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur, die sehr sensibel sind. Von Ihnen kann der sogenannte "übertragene Schmerz" ausgehen. In einem Triggerpoint und um Ihn herum findet sich lokal übersäuertes Gewebe, es ist kontrahiert und nicht normal elastisch.

    Bei der Triggerpointtherapie konzentrieren sich die Behandlungsmaßnahmen auf diese übererregbaren Stellen innerhalb eines verspannten Muskelbündels in einem Skelettmuskel oder in der Faszie des Muskels (Muskelhäute, welche aus Bindegewebe bestehen). Mit Druck auf die sogenannten Triggerpunke - das Wort ‚Trigger‘ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt ‚Auslöser‘ -, kann sowohl akuten als auch chronischen muskelskelettaren Schädigungen und Schmerzen entgegengewirkt werden. Spezielle Anwendung findet diese Therapieform vor allem bei von Triggern verursachten charakteristischen Übertragungsschmerzen (Ausstrahlung ähnlich eines Nervs), aber auch bei Empfindungsstörungen, Kribbeln oder Taubheitsgefühl etc.

    Somit kann z.B. ein Trigger in der Schultergürtelmuskulatur einen Schmerzzustand im Verlauf des Armes herbeiführen.

    Als weiteres Beispiel kann ein Trigger im Piriformis Muskel angeführt werden,der eine sog. " Pseudoischialgie" hervorrufen kann. Der Ischiasnerv wird hierbei in seinem Verlauf durch diesen Muskel gereizt, nicht etwa durch z.B. einen Bandscheibenvorfall im Lendenwirbelbereich wie oft diagnostiziert.

    Trigger Points können durch verschiedenste Techniken behandelt werden:

    • Manuell durch recht starken lokalen Druck
    • Elektrostimulation
    • Akupunktur
    • Injektionen usw.
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